Jugendtag 2006
»A gesagt B gemacht« - das passte nicht zu den Jugendlichen, die sich mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto zum diesjährigen Jugendtag aufgemacht haben. »A gesagt B gemacht« - das passte eher zum Wetter - beim Gottesdienst Sonnenschein und bei den Workshops Regen…
Dabei hatten sich viele freiwillige Helfer schon viele Wochen vorher und letztlich am frühen Morgen des Jugendtages aufgemacht. Diese waren verantwortlich, dass ein breites Angebot für viele unterschiedliche Geschmäcker junger Menschen gegeben war. Los ging’s mit dem Eröffnungsgottesdienst mit guter Musik von der Dresdner Band Trinitatis und einer passenden Verkündigung von Ralf Isensee, der das Gleichnis von den beiden Söhnen (Matthäus 21, 28-31) für uns noch einmal verständlich und anschaulich auf den Punkt brachte. Am Nachmittag gab es verschiedene Möglichkeiten sich in den Workshops auszuprobieren – theoretisches oder praktisches, sportlich oder kreativ. Ob Ton modellieren, Musizieren oder Fußball spielen – den meisten hat’s Spaß gemacht.
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Der Regen zwang uns, den Aufenthalt auf die überdachten Räume zu beschränken und so kam es, dass wir gerade beim Abendessen eng zusammenrückten und eine gute Gemeinschaft erlebten.
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Der durch ein Gospelwochenende zustande gekommene Gospelchor sorgte nach dem Abendbrot für einen weiteren Höhepunkt.
Das anschließende Seifenkistenrennen war mit 3 Fahrzeugen dürftig besetzt – zudem der Wagen des C4 Neugersdorf leider nach einem Achsbruch ausschied. So konnte Seifhennersdorf dieses Jahr ohne große Mühen den Sieg einfahren.
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Die gemeinsame Abschluss-Taizeandacht in der Kirche löste eine innere Stille in uns aus und ließ den Jugendtag richtig ausklingen.
Abschließend soll dieses Dankeschön allen Mitarbeitern gelten, auf die einfach Verlass war, ohne die das Angebot und die Vorbereitung unmöglich gewesen wäre. Schön, dass es in Mittelherwigsdorf, angefangen von den Räumlichkeiten bis zur Technik sehr unkompliziert und herzlich zuging. Wenn der Jugendtag unter Gottes Schutz stand, sollten wir in erster Linie dem danken, der macht, was er sagt. Dem, der uns darauf hingewiesen hat, dass „ja“ sagen und „nein“ tun bzw. „nein“ sagen und „ja“ tun keinen Unterschied haben, der sich positiv auf den Täter auswirken könnte: Jesus Christus - ein Vorbild.
Sagen und machen
Bin ich in mir,
So tue ich mein.
Stünd ich vor dir,
So hoffte ich wider Sünde zu handeln.
Drum bitt ich dich Vater,
Sagen und Machen verein,
Damit ich Mensch sein kann vor dir!
Amen.
Felix Weickelt
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