Rüstzeit: „Skandi – Tour 2007“
Am 22.07.2007 starteten 3 Busse mit 26 Leuten in strömendem Regen in den hohen Norden.
Nach 2 Tagen und ca. 1500 km mit unzähligen „Pinkelpausen“ kamen wir immer noch bei Regen, in Kristiansund an. Dort wurden wir ganz herzlich von Annette und Frank Strietzel empfangen.
Von unserem Campingplatz konnten wir Hubschraubern (die auf die Ölinseln in der Nordsee flogen) beim Starten und Landen zusehen und hören.
Von dort aus besuchten wir ein Klippfischmuseum, gingen im eiskalten Atlantik baden, sahen uns die Stadt an, wanderten auf den höchsten „Berg“ der Insel, hielten Andachten und Bibelarbeiten (z. B. „innere Stimme <--> Gewissen“) und gingen an die Küste erfolgreich angeln.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Übrigens: Unser Motto: „Begegnungen mit den Johannes Evangelium“
Als kulinarischen Höhepunkt gab es am Donnerstagabend selbstgekochten Baccalao (portug. Fischrezept - Klippfischeintopf). Als nach 3 Tagen die Sonne endlich schien ging es schon wieder weiter in Richtung Schweden.
Kanutour in Schweden: schlammige Meerjüngling unter dem Regenbogen – der 2. Start!
Ohne Schonung wurden wir gleich am ersten Tag in die Kunst des Umtragens eingeweiht: Auf die erste anstrengende Tour folgte ein erfolgreicher Waschgang im eisenhaltigen Seewasser. Als Belohnung für unser Paddelgeschick genossen wir den Blick auf den Meerjungen Tommy und einen doppelten Regenbogen.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Toter Elch im Düsterwald
Schon beim Mittagessen sammelten wir Pilze für unser Abendbrot. Am Lagerplatz angekommen trieb es die Pilzsucher auf zu neuen Ufern. Wo sie nicht nur Pfifferlinge "en masse" fanden , sondern auch einen halb verwesten Elch unter einer Birke.
Die Pfifferlinge ergaben eine delikate Beilage zu Stockbrot und Rostern.
Kräfte messen am Sandstrand
Überschüssige Energie von der recht kurzen Tour musste abgebaut werden. Also entschlossen sich ein paar Heimwerker dazu dem Sandstrand eine neue Sitzgelegenheit, Model Made by Germans zu verleihen und dem Kackspaten einen neuen Stihl (Stiel) zu verpassen.
Beim bunten Abend kämpften dann 2 Gruppen um die Ehre der Skanditour.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Knoblauch + Marmelade = lecker?!
Von einem Flüsschen in die Zivilisation getragen, ergab sich die Gelegenheit fünf Knollen Knoblauch, vier Dosen Bohnen, zwei Dosen Mais und ein wenig Schinken zu erwerben. Man nehme Knobi und Zwiebeln, brate an, lasse reichlich zwei Stunden durchziehen und gebe die übrigen Zutaten unter ständigem Rühren dazu. Nach 20 Minuten GUTEN APPETIT! und fröhliches Abdampfen (-: .
Im „Kochstudio Lagerfeuer“ fand sich ein weiteres Team, welches herrliche Marmelade aus frisch gepflückten Himbeeren kreierte.
Langer Tag mit Grasgeflüster
Frühstart auf Rädern mit darauf folgender Flusstour hin zu einem Ufer mit betäubender Begrünung. Auf dem weitern Fußweg war ein Boxenstop mit Radwechsel nötig. Später Kaffeepause mit zwangsläufiger Ganzkörperwäsche. Worauf es gestärkt über die stürmische See erneut zu einer idyllischen Insel ging.
Abruptes Ende – Tag zum Luft holen
Auf Grund der hurrikanartigen Wetterlage hatte unser Scout kein Verständnis für Segelmanöver und wohl auch nicht mehr so viele Kräfte, weshalb wir einen Tag früher unser Tourenziel erreichten.
Nach dem täglichen Paddeln, gab es auch Stille Zeit, Andacht / bibl. Input – was unsere Gemeinschaft sehr förderte.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Feuchtfröhliches Erwachen
Wegen eines dummen Streiches (nächtlicher Zeltabbau) waren zwei sonst so fröhliche Campingplatzfreunde von einem sinnflutartigen Wolkenbruch aus dem Zelt in die Toilette getrieben worden. Hiermit entschuldigen sich auch noch einmal offiziell die Täter. Den ersten Stopp auf dem Weg gen Heimat legten wir in Arvika an. Wir empfehlen Pizzaria Chaplin.
Tag14: Hey du Sverje!
Nach stundenlanger Autofahrt kurzer Besuch in Göteborg, verbrachten wir die letzte Nacht auf einem luxuriösen 3-Sterne Campingplatz in Dänemark.
>>> Letzter Tag – geniale Rüstzeit – tolle Gemeinschaft – innere Stärkung – wieder Daheim
Die Heimat hat uns wieder! Die Tasche möglichst direkt an Mutti weiterreichen!
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Danksagung:
Herzlicher Dank geht an: Thodie unseren Rüstzeitleiter, Annette und Frank Strietzel, Nordlicht und die tolle Truppe der Skandi-Tour 2007 und nicht zuletzt an Gott, dem Schöpfer und liebenden Vater, der von uns wunderbar erlebten Natur und der uns Bewahrung geschenkt hat!
Vieles wichtige gibt es uns noch zu berichten – fragt uns, denn hier stehen nur ein paar
touristische Fakts - El. + Pa. + Co.
![]() |

































